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Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem KV 626


In den letzten Jahren vor seinem Tod wandte sich Mozart wieder verstärkt der Kirchenmusik zu.

Das Requiem in d-moll ist sein letztes Werk, eine Auftragskomposition, deren Entstehungsgeschichte Stoff zu zahlreichen Spekulationen bot. Mozart erhielt den Auftrag im Sommer des Jahres 1791; sein Auftraggeber blieb zunächst anonym. Es handelte sich um den Grafen Walsegg-Stuppach, der angeblich gern Kompositionen bestellte und sie dann als eigene Werke ausgab.

Während der Arbeit am „Requiem“ starb Mozart am 5.Dezember nach mehrwöchiger Krankheit.

Trotz vieler die Autorenschaft betreffender Unklarheiten zählt das „Requiem“ zu Mozarts bedeutendsten Werken, alleine die Instrumentation ist von suggestiver Wirkung.

Der Komponist verzichtet auf die hellen Flöten und Oboen und verwendet die dunklen Bassetthörner, die sich mit den Fagotten und Posaunen zu einem geradezu mythischen Klang verbinden. Gewaltige Ausbrüche stehen innigen, schmerzlichen Passagen gegenüber, kunstvolle Kontrapunktik wechselt mit schlichter, melodie-bezogener Homophonie – wenn auch unvollendet geblieben, hat das „Requiem“ den Rang eines unüberbietbaren Vermächtnisses im Schaffen Mozarts.
 
 
Sonntag, 29.März 2020
19.00 Uhr
St.Bartholomäus, Deisenhofen
 
Kammerchor Oberhaching
Chor Gymnasium Oberhaching
Kammerorchester Oberhaching

Solisten:
Sopran Magdalena Hinterdobler
Alt: Florence Losseau
Tenor: N.N.
Bass: N.N.
 
Karten in den Vorverkaufsstellen: Gemeinde- und Schulbibiliothek Oberhaching,
Bürgerbüro im Rathaus Oberhaching, Buchhandlung Kempter in Oberhaching oder online über das  Kulturamt Oberhaching